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Tag 9: TOOR!!!

Er sollte der nächste Beckenbauer werden, nun ist er Präsident des größten privaten FC-Bayern-Fanclubs: Hans Gehrlein ist Wirt, Koch und Fußballfan.

Ein Gespräch über eine traditionelle, bayrische Sportart, die (Markt-)Regeln des Wettbewerbs und ob ein Spieler 95 Millionen Euro wert sein kann.

15.10.2009 | Axel Dörken

Wär mei Frau nicht danebeng´ssen, i hätt des Video nedda nich zua Ende g´sehen. - oder so ;o)

Doch so freue ich mich es gesehen und mein Bild vom depperten Fussballfan (Für die, die es nicht bewusst haben: Fan kommt von fanatisch! Also außerhalb des Rationalen) abgewandelt zu haben und einzusehen, dass es auch bei den Fußballfreunden solche und solche gibt. - Eigentlich logisch, doch irrational von mir vorher außen vor gelassen.

Danke!

Liebe Grüße
Axel

07.10.2009 | dagobert

viele schwerverdienen - vor allem im sport - haben vergessen, wie es dem normalbürger geht. sie leben in ihrer eigenen welt. das ist für eine gesellschaft ziemlich gefährlich. uli hoeneß ist für mich das leuchtende gegenbeispiel. der könnte auch milliardär sein, der bleibt trotzdem immer mit beiden beinen auf den füßen. schaut euch seine frau an. die schaut nicht aus, wie so eine aufgeblasene luxusgattin.

02.09.2009 | Pete Steiger

Naja Freunde. Das eine ist Jounalismus. das andere PR. Wenn beides zusammen kommt, darf man schon mal nachfragen. StefanNiggemeier hat das richtigerweise getan. Aber natürlich ist es eher eine Suche nach Dreck als Journalismus, wenn sich die hohen Richter des Journalismus keinen einzigen Film angucken und trotzdem urteilen. Das ist vorverurteilend.

24.08.2009 | Helge Oelert

Hallo Jochen,

danke auch Dir. Für das Lob UND für die Frage! Mich hat die Berichterstattung im Vorfeld auch etwas gewundert, weil da unsere Arbeit verurteilt wurde, bevor sie überhaupt jemand gesehen hatte.

Zu Deiner Frage: Es gab mit den Auftraggebern klare, vertraglich festgelegte Verabredungen, dass wir journalistisch arbeiten und es keine inhaltliche Einflussnahme gibt. Insofern hätten wir die Ergebnisse unserer Recherche in jedem Fall aufrichtig abgebildet, selbst wenn alle das System abgelehnt hätten.

Allerdings haben wir uns schon bemüht, ein vielseitiges Spektrum unserer Gesellschaft in den Stücken widerzuspiegeln. Unterschiedliche Regionen, unterschiedliche Berufe, aber auch unterschiedliche soziale Perspektiven. Deshalb war es unwahrscheinlich, dass alle unisono für die Abschaffung der sozialen Marktwirtschaft plädieren würden.

Aber hätten sie es gemacht, dann hätten wir es auch so wiedergegeben.

Viele Grüße
helge

24.08.2009 | jochen peters

dem lob schließe ich mich direkt mal an. ich hatte nach der ganzen berichterstattung im vorfeld etwas ganz anderes erwartet. die beiträge könnte man problemlos im tv laufen lassen. eine frage interessiert mich dann allerdings doch: was wäre gewesen, wenn ihr nur menschen interviewt hättet, die das sytem zum teufel wünschen? hättet ihr das auch ins netz stellen dürfen?

20.08.2009 | Helge Oelert

Hallo Anja,

danke für das Lob. Ich muss das noch mal etwas nachwirken lassen und genießen, bei all den Diskussionen, die wir in den vergangenen Wochen hatten...

Zur "Sachfrage": auf dem Wappen sieht man über dem Ortsnamen einen Handschlag zweier Personen. Das war doch das Emblem der SED (wg Vereinigung von KPD und SPD).

Viele Grüße und Dank nochmal fürs Feedback
helge

19.08.2009 | Anja Zietz

Hallo Helge,
wie erklärt sich Ihr erster Satz in diesem Video?
Was sehe ich an dem Wappen nicht, was Sie sehen und es mit der DDR assoziieren?
Ansonsten wolle ich kurz Kund tun, dass mir die Beiträge alle samt gut gefallen, auch wenn ich mit den Zielen Ihres Auftraggebers, vorsichtig ausgedrückt, erhebliche Bauchschmerzen habe.

Grüße, an den ganzen Trupp,

Anja Zietz (Berlin)