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Tag 6: Perspektive 2.0 am Busen der Natur

Im Fernsehen schmunzeln wir gern über Landbevölkerung, die grobmotorisch um die Gunst der Frauen wirbt, aber die Wirklichkeit am Busen der Natur sieht anders aus: Was am meisten fehlt, ist Zukunft. Über Generationen lebten die Landwirte davon, dass sie das Volk mit Nahrung versorgten. Doch die Zeiten haben sich geändert, technischer Fortschritt und Globalisierung machen kleine Höfe wirtschaftlich unrentabel. Wer nicht auf Geschenke hoffen will, muss umdenken. Wie unser Freizeitbauer im Chiemgau.

13.10.2009 | Anette

Es ist doch keine Tierquälerei, wenn die Tiere auf der Weide sind... Meine Tante hat auch einen kleinen Bauernhof und den Tieren gehts super gut. Wenn die Gesellschaft mehr für ihre Lebensmittel zahlen würde und der Staat die Bauern unterstützen würde, so gäbs auch keine Massentierhaltung und die kleinen Bauernhöfe könnten weiterhin bestehen bleiben.

09.10.2009 | Abschaffen

Ich weiss nicht warum mit meinen Steuergeldern Tierquaelerei subvetnioniert wird.

09.10.2009 | christian

also ich weiß nicht, warum ich bauern brauche, um meine landschaft zu erhalten, die können von mir aus zu machen und die landschaft in ruhe lassen, ich weiß nämlich nicht, weshalb eingesperrte tiere zu meiner kultur zählen sollen;

07.10.2009 | vielseher

der bauer sagt es zu recht: wir alle sind verantwortlich!

07.10.2009 | cosel one

ich will, dass es solche bauernhöfe mit kühen auf der grünen weide auch weiterhin gibt. meine steuerzahlererlaubnis habts!

29.09.2009 | Moritz

Man sollte eigentlich ganz auf Fleisch verzichten und so ein Zeichen gegen die grausamen Zustände für die Tiere zu setzen.

Oder mögt ihr Tiere nicht?

14.09.2009 | Marion

Der Beitrag sagt es doch ganz klar: Wenn wir die jetzige Kulturlandschaft erhalten wollen, müssen die Bauern weiterhin Subventionen bekommen. Das ist für die Gesellschaft immer noch die billigste Lösung. Die Subventionen erhalten Sie übrigens unabhängig davon, ob sie Milchviehwirtschaft oder Ackerbau betreiben. Ich finde viel schlimmer, dass die meisten Milchbauern jetzt auf Energiegewinnung aus Biomasse, sprich Maisanbau setzen. Den Abnahmepreis bekommen sie auf 20 Jahre staatlich garantiert. Und wenn wir erst überall nur noch Maismonokulturen haben, dann wird das Wildschweinproblem noch das geringste sein. Die kommen dann nämlich zuhauf. Und die genmanipulierte Maissorten auch... Also, kauft mal eure Milch nicht für 42 Cent bei Aldi, sondern beim Edeka aus der Region. Marion

02.09.2009 | doris

wir essen zu viel fleisch und zahlen zu wenig dafür. wäre das verhältnis stimmen, bräuchten wir uns über subventionen vielleicht gar nicht mehr unterhalten.

27.08.2009 | Andreas

Was sagt Ihr eigentlich dazu: Ist das jetzt o.k., dass wir alle die Bauern für die Landschaftspflege bezahlen oder nicht? Ich habe mir meine Meinung noch nicht gebildet. Schwieriges Thema. Renate Künast bringt das ganz gut auf den Punkt: "Staatliche Zahlungen an Landwirte müssen gesellschaftliche Leistungen entlohnen – sonst werden sie von den Steuerzahlern nicht mehr akzeptiert."
http://tinyurl.com/mdq4jn