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Tag 4: Starfotograf mit Zukunftssorgen

„Nichts bleibt so, wie es ist“, sagt eine Binsenweisheit, aber wenn sie uns dann erreicht, sind wir meist doch irgendwie überrascht. Der Markt verlangt Flexibilität, und er ist in diesem Verlangen recht gnadenlos. „Strukturwandel“ nennt sich das schlicht, und selig sind für ihn die Wandelbaren, denn sie werden Profite ernten. Für manche aber verbirgt sich hinter diesem Wort schlicht ein privates Fiasko. Wie für den Fotografen, auch wenn er heute Franz Beckenbauer und Oliver Kahn beim Golfen begleitet.

13.10.2009 | Axel Dörken

Der Wandel der Zeit. - Wieso sollte er auch vor dem Menschen oder vor dem, was viele als das Wichtigtse im Leben erachten, obwohl es nur ein Teil des Lebens ausmachen sollte, dem Wirtschaften / der Marktwirtschaft, halt machen?

Die Tragik in einer kapitalistischen Marktwirtschaft ist eben, dass heutzutage die mehr Erfolg haben, die flexibler und frei von Skrupeln sind.

Ich freu mich auf die Zeit der sozialen Marktwirtschaft, in der jene mehr Erfolg haben, die achtsamer zu sich selbst und anderen sind.

Liebe Grüße

07.10.2009 | Hochzeitsfotograf

Es gibt keinen Artenschutz für Berufe. Es stimmt schon, dass sich die Dinge ändern, aber es kann der Gesellschaft insgesamt nicht nutzen, wenn Berufe einfach deswegen verschwinden, weil die Dienstleistungen und Produkte zum Nulltarif zu bekommen sind.

24.09.2009 | jolika6434hatseilig

ich finde schon, das es hier im marktwirtshaftgeht. berufe verschwinden, neue tauchen auf, wie kommen die menschen damit klar. erfolg hat nur der der sich anpassen kann. ist schon am thema finde ich. krass finde ich die arroganz von kahn. habe mir ja immer vorgestellt das fußballer eitel ind abgehoben sind, aber das topt alles. der bleibt ja nicht mal stehen, schlimm.

23.09.2009 | kridigka

Wirklich zum Punkt kommt der Beitrag leider nicht. Er ist ganz unterhaltsam, jawohl, aber wenn er mir was über soziale Marktwirtschaft erzählen will, hat er sein Thema völlig verfehlt. Die letzten 30 Sekunden, wo der Fotograf von seinem gefeuerten Kollegen erzählt, die wären erst der Aufhänger für eine wirkliche Geschichte über soz. MW gewesen. Schade, verschenkt.

02.09.2009 | doris

echt unterhaltsamer beitrag. nur mit dem schweini ist es nicht so weit her.