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Tag 19: VEB, die Zweite
Vielleicht ein Modell für die Überwindung des Kapitalismus. Aber alles andere als sozialistische Utopie. Das Werk Alu Unna ist sehr, sehr real existierend, und es macht Gewinne und es expandiert. Und doch ist es ein Paradoxon, das für Marx und seinen historischen Materialismus wahrscheinlich schwer verdaulich gewesen wäre: Hier besitzen Arbeiter die Produktionsmittel und dienen dennoch einem Chef, der Gewerkschafter ist.

04.12.2009 | nopat
Sehr gutes Modell und sehr einfach-Selbstbeteiligung und Gemeinschaftssinn waren früher normal-alle ziehen am selben Strang und können durch die Selbstbeteiligung ohne Einsatz von Geld Mitunternehmer sein-und fragt Euch immer, wo das Geld hin ist,es wurde nämlich nicht verbrannt,sondern arbeitet im Verborgenen weiter,z.B indem es solche Firmen aufkauft.
04.12.2009 | jobert
egal was er nun ist. für Marx ist das Wurscht. Er und die Firma lebt nun mal vom sog. Mehrwert. Marx ist kein Sozialdiskussion, das "Kapital" rechnet einfach die Ökonomie des Kapitalismus durch. Das finden Sie eigentlich in jedem BWL Lehrbuch. Nur das dort der Arbeiter nicht die Quelle der Wertschöpfung ist, sondern der Kapitaleinsatz.
12.11.2009 | cucco
Alle Erfolgsgeschichten sind an eine Persönlichkeit gebunden. Mit einem anderen Boss oder einem modernen Manager Typ würde dieses Modell wahrscheinlich scheitern. Aber als Anregung für Idealisten gut.
02.11.2009 | Daddy
Dream on and look what happens in die DDR if you will follow Marx.
At the end 0,5% (SED) own everything an 99,5% nearly nothing. And
the Wall........? No.
02.11.2009 | Christoph
"Was will ich mich 75 Mille?" ^^
Der Mann hat die gleiche Einstellung wie es übrigends auch ein ganzes Volk in Europa hat. In Dänemark ist es assozial mehr als 500.000 € zu verdienen. Was drüber geht wird gespendet oder man isn Assi.
02.11.2009 | Tranx
Es mag ja bei einer Firma funktionieren, dass sie expandiert, wenn Arbeiter beteiligt sind. Wenn diese Firma sehr expandiert, wird die Gier der Größeren letztendlich entweder dazu führen, dass die Firma von ihne geschluckt wird, oder der Neid derselben dazu führen, dass mit unehrlichen Mitteln - die nichtsdestotrotz in dieser Gesellschaft ganz normal sind - diese Firma letztendlich vernichtet wird, um ja keine Konkurrenz aufkommen zu lassen.
Wäre ja ein Ding, wenn selbstverwaltete Betriebe funktionieren würden. Wo kämen wir da hin, wenn das alle machen würden?
Tut mir ehrlich Leid, aber viel Optimismus habe ich da nicht. In Nischen klappt das, aber wie lange?
Trotzdem - ein Versuch ist es allemal Wert! Dass wir uns nicht missverstehen.
26.10.2009 | Nobama
Socialist Utopia? Ha. Keep drinking the Kool-aid of Communism and not crossing the street when the little man is not green.
Think outside the box, people.
26.10.2009 | Werner
Egal ob Gewerkschaft oder nicht, ob Arbeitnehmer oder Unternehmer. Entscheidend ist auf allen Seiten immer der Mensch mit seinem Charakter und seinem Wesen. Es gab und gibt auf allen Seiten solche und solche, gute und schlechte, verantwortungsvolle und verantwortungslose, redliche und unredliche. Wir neigen halt nur dazu, immer die rauszupicken, die unserer jeweiligen Meinung und unserem jeweiligen Standpunkt am besten in den Kram passen, um "die anderen" anzuzählen. Auch das ist menschlich. Es macht nur leider eine wirklich sachliche Diskussion mitunter sehr schwer.
26.10.2009 | Claudia
Coole Sache...endlich mal was Anderes!
26.10.2009 | io2brain
das ist meiner meinung nach der unterschied zwischen unternehmern und heuschrecken. sprich es geht um die grundeinstellung eines menschen. klaut er seinen schulkameraden immer das pausenbrot, bringt er selbst welches mit oder macht er sogar ein paar mehr weil er weiß seine kumpels haben grad kein geld...
ich habe großen respekt vor menschen die eine sache in die hand nehmen, ihr herzblut hinein stecken und mit etwas glück damit erfolgreich sind. vorallem wenn sie dabei auch noch einen betrieb erschaffen oder retten. solche menschen können dann in meinen augen auch gerne etwas mehr verdienen, quasi als belohnung für ihre arbeit und das was sie geschaffen haben.
ich habe jedoch keinen respekt vor menschen die ne runde vorbei schauen, alles abgreifen was geht und sich dann mit nem sack voller taler verdrücken ohne sich um die folgen zu kümmern. solche menschen haben in meinen augen nichts verdient, denn sie erschaffen nichts, sondern klauen höchstens was andere geschaffen haben.
greetings + respekt aus dem süden ... nice work!
26.10.2009 | JoePadre
Mehr Betriebsbeteiligungen, es gibt in deutschland nicht eine Firma die durch ihre Mitarbeiterkosten pleite gegangen ist.
Die schwarzmaler verarschen und wenn die immer nur von Stundenlöhne reden. Da sind wir in der BRD mit einer der teuersten Länder. Wenn man die Lohnstückkosten rechnet das ist dieses Land einer der Produktivsten der Welt!!!
Nur durch das Management, durch Fehlplanung und durch Verschwendung gehen Firman pleite. Das ist ganz einfach!
Wer grundsolide Wirtschaftet der Macht und darf auch Gewinne machen.
Siehe doch die Bank Manager, haben ihr eigene Firma beraubt, schimpfen üder die hohen Sozialleistungen und betteln (erpressen) den Staat um Mrd. € an.
Zur Info: Mit ca. 130 Mrd. € ist der Staat an der HRE, COMMERZBANK und Co. Beteiligt mit Ausfallrisiken und Bürgschaften sind das ca. 480 Mrd. €.
Die Daimler AG, hat mit Chrysler mehr als 30Mrd. €, verbraten und diese Zahlt dann auch noch als Dividene 0,70€ je Aktie aus, für was????
Die Allianz AG (Managment) hat mit dem Kauf der Dresdner Bank jährlich 700 Millionen € mise gemacht. Mit dem Verkauf an die Commerzbank nochmal 3 Mrd. € verbrannt! Zahlt aber für das Jahr 2008 eine Dividene von 3,50€ je Aktie!!!
Die LBBW hat eine Kapitalerhöhung von 5 Mrd. € bekommen unter anderem auch ein Risenbatzen von der Stadt Stuttgart und dem Land Baden-Württemberg. Zum dank entlassen diese
jetzt 2.500 Mitarbeiter!
Die HSH Nordbank, ein Riese ohne Plan und Verstand, veruntreut Mrd. € auf Geheimkonten im Ausland und der Vorstand wird nicht entlassen???? Die Länder HH und SH, müssen die Zeche bezahlen.
Diese Gattung der Bank- und Firmenmanager sind die wahren Assozialen der Gesellschaft!
Diese Menschen tragen keine Verantowrtung für die gemeinschaft sondern um Ihre persönlichen Pfründe!
Das Geld / Kapital ist wunderbar, wenn es sinnvoll Eingesetzt wird.
Diese und vielleicht auch viele andere kleiner Firmen mit Mitarbeiterbeteiligung leisten wunderbares. Marx und Co. sind nur vertreter der Idiologien die eines Vergessen haben. Die Fäirness!
Sehr gut, diese Firma. Das freut mich für die Mitarbeiter, die Inhaber und auch für die Region.
Alles profitieren auch der Staat!
Grüße aus Stuttgart.
25.09.2009 | Gillian
Da wird ja wohl deutlich, dass diese ganzen Grabenkämpfe zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeberverbänden so was von veraltet sind. Gute Leute haben immer eines: Verantwortung für den Betrieb, für den sie arbeiten. ganz egal, auf welcher Seite sie stehen!
18.09.2009 | Martin
Starker Mann.
01.09.2009 | Kodi
Das heißt: wir können nur gut sein, wenn wir kontrolliert werden. Überläßt man uns uns selbt, dann ist das der Absturz. Du hast nicht das beste Menschenbild.
24.08.2009 | Martin Neiben
Es ist egal, ob der Mann Betriebsrat oder Chef ist. Er könnte auch Hausmann oder der Glöckner von Notre Dame sein: wichtig ist, er lebt Verantwortung vor. Verantwortung nicht für die eigene Brieftasche, sondern für andere. Genau das, was vielen zuletzt abgegangen ist. Und natürlich macht es was aus, wenn der Topmanager nicht für seinen Vier-Tage-Job von weither eingeschwebt kommt, sondern seine Frau und seine Familie vor Ort ihren Blumenkohl einkaufen, mit allen anderen zusammen leben und leben müssen.
24.08.2009 | Hex2
Das hätte aber auch Nachteile. Sie müssten ihre Puffbesuche wieder selbst zahlen.
24.08.2009 | Kodi
Macht Betriebsräte zu Chefs!!
24.08.2009 | altaego
was ist dass denn für ein cooler typ! würde die großen bosse so sein, hätte kein mensch was gegen wirtschaftfunktionäre!