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Tag 17: Denn sie wissen nicht was sie brauchen...
In einem beschaulichen Städtchen in Deutschlands Südwesten werden Marken und Werbestrategien getestet. 3200 Haushalte reichen aus, um das Verhalten von 82 Millionen Bundesbürgern vorherzusagen. An sich ein harmloses Menschenexperiment, für das die Konsumforscher die Wirklichkeit nur in kleinen Dosen manipulieren. Aber unseren Reporter beschleicht in diesem Versuchslabor ein mulmiges Gefühl: Ist Werbung überhaupt mit der Menschenwürde vereinbar.

26.02.2010 | Thomas Schürmann
Am besten an dem Film gefällt mir die Art wie es gedreht wurde.
Mit Kamera hinter der Kamera ;)
26.10.2009 | Corbelle
Wie cool. Mir gefälltg das Projekt. Ich hoffe es geht noch weiter.
Cool, dass ihr euch dieses Themas annehmt.
15.10.2009 | Steffen
Ich denke nicht, dass diese Filme dem professionellen, vorher abgesprochenen, inhaltsfreien Taff-Blitz-Bumms-Brei (oder wie auch immer diese 5-Uhr-Sendungen heißen) entsprechen sollen; ich denke zudem, dass die Kritik deutlich ist. Süffisant halb in sich genuschelt unser Werbefachmann: "Sie sind aber nicht Anwalt der Verbraucher oder so?"
Deutlich genug: Werbung dient nicht der Hilfe zur Befriedigung von Bedürfnissen, sondern dem Erwecken neuer, und dessen sollten sich möglichst viele in einer scheinsozialen Marktwirtschaft wie unserer bewusst sein.
13.10.2009 | Axel Dörken
Mehr davon! Bitte!
Und, wenn möglich, über facebook und das Internet hinaus.
Hast du gesehen, wie der Werbeprofi/Soziologe bei sozialen/ethischen Fragen die typischen Körpersignale sendet, die ein Mensch sendet, der sich unwohl fühlt?
Ich frage mich: Ist er schon so Werbeprofi, dass er diese Signale bewusst einsetzet oder ist er noch so human, dass sie natürlich sind?
Danke! Tag 17. Gibt es also schon 16 andere Filme zu sehen?
Hoffe doch. Dann kann ich mehr Eindrücke sammeln.
Liebe Grüße
Axel
12.10.2009 | till
find ich klasse das es menschen gibt die sich mal mit der realität im leben beschäftigen, denn die quintessenz kommt gut rüber wenn man zuhört !
12.10.2009 | Frank
na toll, der neoliberale mist ist nun auch im facebook angekommen.
07.10.2009 | merkwürdig
... ja sehr merkwürdig...wie die da im "GLOBUS" neustadt an der weinstraße filmen :D wusste nicht, dass die da die produkte die im 8km entfernten haßloch, welches den größten "REAL,- Markt" in der region hat, testen. noch dazu gibt es im gleichen komplex soetwas wie eine "mall"... alles sehr sehr merkwürdig^^ und generell kommen mir die befragten sehr übern haufen gerannt vor... hatten die keine zeit sich vorzubereiten? konnte man solch stotternde personen nicht nochmal filmen? etwas seriösität bitte.... arme haßlocher... werden (wenn auch nicht ohne grund) einfach so als bauern hingestellt....
das gleiche nochmal etwas ausfürlicher, mit ein paar beispielen der testartikel und mit einem nicht ganz so schleimigen reporter der vieleicht nicht ganz so nach Apple stinkt (nichts gegen apple, bin selber großer fan und beruflich davon abhängig)
....warn die vom offenen kanal ? :D
07.10.2009 | Jens
Hat Haßloch was mit Nussloch zut tun :D
06.10.2009 | drache
ist seher schwer zu dencken
06.10.2009 | ada
"der mensch dient der wirtschaft und nicht die wirtschaft dem menschen"...das is ja mal ne ganz neue erkenntnis!
06.10.2009 | Jochen
Der Division Manager mit der Brille da is aba au n typischer BWL Doktor, hautpsache viel belangloses zeug runterlabern, ohne dabei irgendwas produktives dahinter sagen zu können...
05.10.2009 | dadaaa
in hassloch gibs gar kein globus ihr trottel
30.09.2009 | Anton
@Marl: Opfer bist Du, wenn Du feststellst, daß die Schuhe nur die Hälfte dessen erfüllt, was versprochen wurde. Mit Soziale Marktwirtschaft hat das nichts zu tun, sondern mit ungeregelter Marktwirtschaft. Nichts gegen Marketing und Werbung einzuwenden, aber irreführende Werbung oder Marketing-Methoden, um einen Kunden eine Ware zu verkaufen, die er nicht will, oder zu einem überhöhten Preis, ist DIEBSTAHL. Punkt.
30.09.2009 | Enrique A
Ich denke mal nur eine Stadt als versucht ist einfach zu wenig, sollten mehre Städte um dieses zu Werbung als versuch.
29.09.2009 | C.
Also ich versteh schon was sie kritisieren wollen, aber es gelingt ihnen weder inhaltlich noch ästhetisch überzeugend.
Und ja, die Kameraführung, der Moderator.
Schade dass da niemand hingefahren ist der mehr auf dem Kasten hat, hätte mich interessiert.
29.09.2009 | www.bloodpatches.net Exportforce
Das Video ist wirklich klasse. Wusste nichts von dem Loch da, Haßloch. Sehr informativ, jedoch bin ich z. B. durch Werbung nicht zu beeinflussen. Ich kann sie von früh bis spät sehen und dennoch kauf ich meine Produkte nach eigener Wahl. An mir prallt diese Industrie da "leider?" ab.
29.09.2009 | Oliver
Was wollte uns eigentlich der Moderator schreckliches erzählen? Das er Opfer des Kapitalismus ist, weil er ein iPhone hat und draussen sein Z3 steht? Und die Hasslocher sind noch schlimmer dran als er? Also ich habe schön gelacht!
29.09.2009 | zebrix
wenn man die Taktik kennt, wird man nicht so schnell Opfer :-)))
25.09.2009 | Marko
bis auf grauenhafte Kameraführung hab ich hier grad nix gesehen, was irgendwie aufrüttelnd, überraschend oder erschreckend wäre.
25.09.2009 | heike
hat bissl was von "Trueman Show"
24.09.2009 | Martin W. aus Mz.
Das hat nichts mehr mit "sozialer" Marktwirtschaft zu tun sondern, da wird der Kapitalismus weiter und weiter getrieben, die Menschen werden mit Produktmarketing ständig neu hinters Licht geführt und mir tun die Einwohner leid, da sie als kapitalistische Versuchskaninchen verwendet werden und keine verlässlichen Verpackungsgrößen oder Preise erleben.
@ Jochen Peters
kein Produkt ist in diesem Dorf was besonderes, es ist die Verpackung (kleiner) und der Preis (größer). Die Konzerne testen dort wie weit man gehen kann ohne das der Kunde sich "verarscht" fühlt.
23.09.2009 | david
welche kritik soll das überhaupt anbringen? anscheinend, nur das der moderator keinen satz grade-aus sprechen kann und der "böse" wirtschaftstyp die besseren powerpoint-präsis hat...oder wat
14.09.2009 | Reinhard
wer hat den da Haßloch nach Hessen verlegt ? ts ts ts
25.08.2009 | jochen peters
schade, ich wäre da wirklich gerne mal hingefahren. ich hatte mir das original so vorgestellt, dass da joghurts und schokoladen im regal stehen, die es sonst nirgendwo gibt. also das da völlig neue produkte getestet werden. also nix mit ebay und weiter ins büro ;-)
24.08.2009 | helge oelert
zu jochen: eine spritztour lohnt deshalb nicht, weil die regale zu 99 prozent voll sind mit den üblichen waren. es ist schwer, die ca. 30 pro jahr getesteten produkte unter rund 50.000 normalwaren zu finden. außerdem ist oft der bloße unterschied, dass statt vier bechern hier sechs pro packung drin sind. u.ä.
zu marl: mit sozialer marktwirtschaft hat das für mich insofern zu tun, als sie ja nicht selbstzweck ist, sondern einem bestimmten menschenbild entspricht: in ihr soll der mensch frei sein können, sich individuell zu entwickeln, aber im notfall auch aufgefangen werden. für mich stellt sich angesichts der intensität, mit der die werbung versucht, uns zu beeinflussen, die frage, ob das noch dem ideal eines freien, selbstbestimmt handelnden subjekts entspricht.
20.08.2009 | jochen peters
von diesem testdorf habe ich noch nie etwas gehört. das wäre fast mal einen ausflug wert, um sich da mal einen supermarkt anzuschauen und sich den einkaufswagen vollzumachen mit dingen, die es im rest des landes nicht gibt. wäre auch was für ebay.
19.08.2009 | Marl
Bin ich jetzt ein Opfer meiner Nike-Schuhe oder nicht? Was ha das eigentlich mit sozialer Marktwirtschaft zu tun?