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Tag 15: Maßlos am Main

Beim Monopoly kann die Bank nicht Pleite gehen. Ist sie bankrott – so die Spielregel - darf sie Zahlen auf Zettel schreiben lassen, die dann als Geld ausgegeben werden. „Wie im richtigen Leben“, lacht unser Frankfurter Bankvorstand. Und beschreibt, warum die einst als Todsünde verpönte Gier heute nicht nur salonfähig, sondern ein Gebot unserer Wirtschaftsordnung ist. Und warum der Steuerzahler auch in Zukunft für die Maßlosigkeit der Banken bluten muss.

02.12.2009 | Markus

Wirklich sehr gelungen, und vor allem die Aussage, dass der Bankkunde ja gewissermaßen auch gierig und somit nicht minder "böse" ist, hab ich eigentlich zum ersten Mal gehört... Das sitzt jetzt auch ein bisschen...

Und nebenbei glaube ich nicht dass es ihm um die Reduzierung des menschlichen Antriebs auf "Gier" ging, sondern es eher darum gibt sie nicht in der Gesamtbetrachtung des Menschen auszuschließen. Letztenendes ist es eigentlich auch naiv zu glauben dass es DIE Gier gibt, es ist ja eigentlich dem Wunsch seine Arbeit zu "verbessern", verbunden mit einer gewissen Liebe zur Materialität... es soll nicht philosophisch klingen, eher sollte man bedenken dass ein Voraussetzen DER "Gier" zu einem völlig falschen Urteilen führen kann... naja, jetzt halt ich die Klappe

01.12.2009 | Willi

Der Kerl spinnt und ist hochgefährlich weil er so sympathisch rüber kommt. In seiner Geisteshaltung ist er ein dummer Junge.
"Niemand ist schuld, die Banker schon gar nicht".
Siehe:Dionysios,Midas.... und sich all sein Besitz zu Gold verwandelte, selbst seine Nahrung und er wäre zum Verhungern verdammt. Gier, schlimmer noch als Geiz, weil beides rücksichtslos ist.

30.11.2009 | Thomas

Wie, DER kennt das Spiel nicht .........?

26.11.2009 | Jakob

Krise hin Krise - Wer keine Ahnung von Aktien hat sollte besser die Finger davon lassen! Das war nur die Quittung! Wer nach der Krise gekauft hat machte gutes Geld!
Ahc ja der Typ ist doch sympathisch - oder nichtß

18.11.2009 | Simon

Sehr tolles und interessantes Video, auch mal von jemandem die Meinung zu hören, der mit dem ganzen Geschehen der Wirtschaftskrise einen engeren Kontakt besitzt.

Auch sehr sympathischer Mann, steht zu seinen Meinungen, sagt ehrlich was er denkt und meiner Meinung nach alles andere als abgehoben, trotz seines vermutlich dicken (aber ich denke bei ihm dennoch größtenteils "angemessenen") Bankkontos.
Bodenständig, wie auch sein Kommentar über die Rede seines Vaters zeigt, er hat sich nicht ganz von seinen Wurzeln getrennt.
Allerdings hat die goldene AK 47 als Stehtischlampe nicht so wirklich zu ihm gepasst ^^

Und super Idee mit dem Monopoly-Spiel, also alles in allem, drei Daumen nach oben :)

09.11.2009 | Dr. Gier

Ihr rennt einem Abgrund entgegen denn ihr einfach nicht sehen wollt , der Kapitalismus ist nicht grenzenlos , denn irgendwann macht dieser den menschen kaputt und diese Welt auch , da ist die Grenze . Idiotische Soziopathen , Gier gut zu reden ! Ich weiß nicht aber es erinnert mich an rechtfertigungen für kranke Idiologien wie zb der Nazis. -.-

05.11.2009 | Daniel Münnighoff

Schon wahr, aber eben diese Sanktionsmechanismen sollten verstärkt werden, denn die Politik, wenn mir gestattet ist für den Moment zu verallgemeinern, greift eben noch längst nicht genug in die freie (soziale) Marktwirtschaft ein!
Das ist zumindest meine Meinung und das, obwohl ich einen ähnlichen Weg wie der Herr eingeschlagen habe.

02.11.2009 | Anonym

Aber man muss sagen, dass der Typ einfach nur die Wahrheit sagt.
Wer von sich sagt, er/sie sei nicht egoistisch, lügt.

Es ist ja schließlich so, dass sich Menschen in Gruppen zusammenfinden, weil sie so effizienter leben können.
Die Gruppe muss erhalten bleiben, um sich selber zu erhalten.
So entsteht neben dem Egoismus eine andere Triebkraft.
Unser Konflikt besteht darin, herauszufinden was wichtiger ist - man selber oder die Gruppe?

29.10.2009 | Dennis Ocean

super symphatisch der typ und ahnung hat er auch... stimmt schon was er sagt, dass gier in jedem von uns steckt und auch irgendwie die marktwirtschaft regelt... ich glaube jeder oder zumindest die meisten von uns leben im materiellen überschuss, dies allein beweißt das der mensch gierig ist, der eine mehr der andere weniger!

26.10.2009 | Patrick

"Lasst die Menschen grenzenlos egoistisch sein und ihr werdet den größten Gemeinnutzen haben."???
Meinst Du nicht, dass gerade die Finanzkrise genau das Gegenteil bewiesen hat? Da hat der masslose Egoismus von Wenigen sich derartig auf die Realwirtschaft ausgewirkt, dass der "bescheidene Egoismus" von Vielen (nämlich einfach nur den Job behalten) unterminiert wurde... Entsprechend dürfte auch klar geworden sein, WER die Verlierer gewesen sind. Nicht zu vergessen natürlich die vielen Kleinanleger, die teils Opfer ihrer eigenen Raffgier, teils Opfer von skrupellosen Anlageberatern geworden sind. Ich finde ein Zitat, das leider scheinbar in Vergessenheit geraten ist und tatsächlich immer richtig bleiben wird ist das folgende: "Von nix kommt nix"

26.10.2009 | Maik

Der Lampenschirm auf den das Mündungsrohr eines Maschinengewehrs gerichtet ist, versinnbildlicht wohl am besten, dass der Mann, der Erleuchtung keine Chance gibt.

26.10.2009 | atsil

Oh ja, sympathischer Typ - aber Mensch? Müller-Trimbusch sieht die Aufgabe des Gesetzgebers darin, SYSTEME zu stabilisieren, nicht MENSCHEN.

Um zu erklären, warum er "Gier als Motivator" ansieht, ist er in einem Zirkelschluß gelandet:

"Gier ist nichts anderes als vielleicht eine etwas starke Form [von] vielleicht Überlebenstrieb [...] der Motivation: "Warum stehe ich morgens auf" - ja?"

Müller-Trimbusch als Mensch kommt in seiner eigenen Argumentation nicht vor. Höchstens in seiner Unsicherheit - ja? Na, vielleicht doch noch a Menscherl, vielleicht haben ja Papas Bedenken ihn davon abgehalten, ein ganz großer Abzocker zu werden. Danke, Papa!

07.10.2009 | Falter 91

Der Typ ist krass und lebt feudal. Schöner Lampenständer!

06.10.2009 | Andy

"Lasst die Menschen grenzenlos egoistisch sein und ihr werdet den größten Gemeinnutzen haben." Dieses Zitat ist richtig und wird immer richtig bleiben. Wenn ein Schuldbewusstsein vorhanden sein sollte, dann bei den Politikern, die die Rahmenbedingungen, die Grenzen nicht richtig gesetzt haben. Und da kommen wir zum eigentlichen Problem: Wer kann und will von Lehrern, Juristen und Physikern, die, ohne es als Vorwurf zu formulieren, kein tieferes Verständnis von Finanzen und Wirtschafts haben, verlangen, dass sie diese Rahmenbedingungen wirkungsvoll einrichten und weiterentwickeln können.

06.10.2009 | marlies theis

sauber! am besten fand ich die goldene mp als tischlampe!

06.10.2009 | Georg K

Habt ihr schon genial gemacht und er ist absolut authentisch OK.
Trotzdem müsst ihr Kritik einstecken !
Warum habt ihr ihn bei der Aussage von seinem Vater abgewürgt ?
Wenn er gewinnt wer verliert dann ? Und was für Regeln hält er den für richtig um den Markt zu korrigieren ?
Schade !

25.09.2009 | Gillian

Hut ab vor diesem Typen! Wer sich in der aktuellen Situation so raus traut und sich dann noch in seiner (wahrscheinlich) sündhaft teuren Wohnung ablichten lässt, der hat echt Mut und Rückgrat. Ich finde auch spanndend, mal einen Einblick in die private Lebenswelt einer Spezies zu werfen, die wir zur Zeit für den Untergang unserer Welt verantwortlich machen. Grandioser Film!

17.09.2009 | Banksy

Der Mann ist großartig. Kein Duckmäuser, kein Jasager, sondern ein Zu-seiner-Meinung-Steher. Wir brauchen mehr davon - egal welcher Coleur!!!

15.09.2009 | Franziska

Halli Hallo! Alter Schwede! Da habt ihr aber einen genialen Beitrag produziert! Hut ab! Tolle Bilder, geniale Kameraführung und natürlich eine grandiose Idee mit Monopoly! Juhu! Das macht Freude!

14.09.2009 | E.

Glückwunsch zu diesem Interviewpartner. Der Mann bleibt sich treu. Die einzelnen Aussagen mag jeder für sich werten, aber seine Offenheit macht ihn sympathisch. Tolle Gesprächsatmosphäre habt ihr da hingekriegt. Ansonsten: Sehr kurzweiliger Beitrag m. toller Umsetzung. Eigentlich bildschwach und doch ein Hingucker. Achj a, und Monopoly spielen...gute Idee. Respekt!

Wir führen uns jetzt auf wie drei kleine Fonzies...correctamundo!

01.09.2009 | Jessen

Ganz im Gegenteil: der verbiegt sich nicht. Er hat recht. Es wird so bleiben. Zocken, Kohle machen, das ist tief in uns drin. Schon die guten alten Buddenbrooks haben um die nächste Ernte gezockt, was das Zeug hielt.

20.08.2009 | jochen peters

was für ein unsympath. von schuldbewusstsein keine spur. aber immer feste weiter so, wir sehen uns in der nächsten krise