Tag 11: Und, wie war’s? Zwischenfazit im Kornfeld

Den ganzen Tag schon verfolgt mich der Schlager: „ein Bett im Kornfeld... tralalalalalala... ein Bett im Kooooornfeeeeeld..." Schuld sind natürlich die Kollegen. Unser Regisseur Dirk schnappte sich Tonmann Ferry, Helge und mich, um mit der Kamera durch die bayrische Landschaft zu streichen und ein kleines Zwischenresümee der Tour zu ziehen.

Wir fanden stillgelegte Bahngleise, an und auf denen wir entlang geschlendert und balanciert sind, alte Eisenbahnwaggons, die wir kindlich-begeistert erklettern mussten und natürlich das malerische Kornfeld. Ich hoffe, der Bauer verzeiht uns ein paar platt getrampelte Brote im Vorstadium - es war einfach zu verlockend, also sind wir einmal quer durchgerannt. Übrigens gar nicht so einfach bei hüfthohen Ähren...

Und Fuchsbandwurm hin oder her - Deutschland, oh du Land der vorsichtigen Bürger! -, die wild wachsenden Himbeeren an den Bahngleisen haben wir abgeerntet und händeweise verschlungen.

Nur ein kleiner Ausflug, aber einer meiner persönlichen Höhepunkte der Tour. Durchatmen, das Grün genießen, die Kinderbeschäftigung des Grashalm-Musizierens wieder aufleben lassen, über alles Mögliche quatschen - und mich hinterher über die unglaublichen Bilder freuen. Gefilmt sieht Deutschland, die Landschaft, so schön aus, dass es unrealistisch wirkt. Saftig, friedlich, pittoresk. Schön, dass ich diesen Sommer hier verbringe.