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Auf der Suche nach der Sozialen Marktwirtschaft

3 Journalisten sind 30 Tage, 24 Stunden am Tag, durch Deutschland gefahren und haben über 100 Menschen gefragt, was sie von der Sozialen Marktwirtschaft halten. Unter "Videos" ist jeder Tag der Reise dokumentiert.

Fußballkaiser Franz Beckenbauer: "Seitdem ich geboren bin ist es ständig bergauf gegangen. Nur haben wir zuletzt in einer Luftblase gelebt." Unternehmensberater Roland Berger: "Für mich ist wichtig, dass Unternehmer Vorbilder sind für die Gesellschaft." Fußballtrainer Ralf Rangnick: „Ich denke, jede Demokratie, jedes Land ist immer so gut, wie es sich um die Randgruppen kümmert.“ Bankvorstand Jobst Müller-Trimbusch: "Wenn niemand gierig wäre, dann hätten wir ein Problem mit der Marktwirtschaft."

Meist geklickte Videos:

› Im Himmelreich des Bankers/ Frankfurt am Main
› Die ärmsten in der reichsten Stadt/ Starnberg
› Über große Tiere und kleine Preise/ Chiemsee

25.02.2010 | Captainpain

wenn man mal guckt, von wem das Projekt kommt, dürfte schon bald klar sein welche Interessen mit dieser Kampagne verfolgt werden. Die INSM ist nicht umsonst als eine neoliberale Lobbyiorganisation der Arbeitgeber verschrien, die am liebsten das Solidaritätssystem ganz abschaffen würde. Getreu nach dem sozialdarwinistischen Motto...der Stärkere wird sich duchsetzen....na dann viel Spaß.

25.02.2010 | DgaDM

Nette Propaganda-Seite; hoffentlich fallen nicht allzu viele auf den Mist herein.

19.11.2009 | Manuela

ja, deutschland kann wohl wirklich interessant sein.. :) sehr cooles projekt!

30.10.2009 | Mardil

Auf die Frage nach der "sozialen Marktwirtschaft" paßt dieselbe Antwort, die Gandhi gegeben hat, als man seine Meinung zur "westlichen Zivilisation" wissen wollte:

"I think it would be a good idea."

09.10.2009 | Mister

Klar ist,das es einigen gut geht...aber klar ist auch,das wir Arbeitslose in unserem Land haben und viele Bürger gehen für wenig Geld arbeiten um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.Erst wenn sich das ändert,dann wird die Wirtschaft auch wieder angekurbelt,denn wenn Geld verdient wird,dann kann es auch ausgegeben werden. Wenn aber ein Familienvater rund um die Uhr arbeiten geht und es reicht immernoch nicht um vernünftig leben zu können,dann kann in diesem Staat einiges nicht stimmen.

07.10.2009 | Avatar

Franz Beckenbauer bringt es ganz gut auf den Punkt: es geht uns nicht schlecht und in den Jahren immer besser. Zuletzt aber haben wir kräftig übertrieben, über die Verhältnisse gelebt. Wir müssen wieder ein bisschen demütiger werden.

07.10.2009 | siemens

@georg. ich bitte dich inständig, geh nach cuba. dort herrscht das gute im menschen, das kapital hat (wenigstens offiziell) nichts zu sagen. wenn ich deine zeilen lese, krieg ich echt zu viel. wir leben im miserabelsten ausbeuterstaat, den es gibt, das machst du einem weiß. wer hat dich so verblendet? verdammt noch eins, mir gehts nicht schlecht, obwohl ichs nicht üppig habe. genau solche schlechtredner und pessimisten wie du machen das land kaputt (neben einzelnen nimmersatts in bankfurt).

02.10.2009 | Georg K

Die soziale Marktwirtschaft zerfällt !
Eine kapitalistische Motivation belebt durch die Konkurrenz die aber eine Konkurrenz der soziale Ausbeutung verhindert.
Firmen die über die Steuerlast klagen aber die erhaltenen Subventionen nicht gegen Rechnen.
Subvention für neue Werke im Osten erhalten und im Westen ihre Stammwerke schließen.
Neue Entwicklungen die mit Subvention gefördert werden aber dann im Ausland Produziert werden.
Firmen die geschlossen werden weil ein Gewinn in Millionenhöhe zu wenig ist und der Markt auch von den USA bedient werden kann.
Der Grundsatz „Eigentum verpflichtet“ führt nicht dazu das Subvention zurück gefordert werden oder Firmen an der Schließung gehindert werden und schon gar nicht dazu, daß nicht mehr ganz so rentable Firmenteile, aus sozialen Gründen, durch rentable Unternehmensteile gehalten werden.
Banken sehen nur noch Zahlen und geraten immer mehr in krumme Geschäfte von denen sie noch nicht mal wissen das sie mit Drogengeld geschönt sind und streichen aber, ohne mit der Wimper zu zucken, einem Arbeitslos gewordenen Familienvater den Dispo.
Krise bedeutet Arbeitslose und das bedeutet weniger Kaufkraft und führt zu einer Verstärkung der Krise.
Politiker die gleichzeitig in Aufsichtsräten sitzen und nach ihrer politischen Arbeit in die Wirtschaft gehen lösen das Problem nicht und sollten, so wie in den USA, verboten werden.
Das maß der sozialen Marktwirtschaft sind die Kinder und die Kinderarmut in Deutschland, fehlende Ausbildungsplätze, Kindergärten, überfüllte Schulen usw. ist die Latte an der unsere Gesellschaft sich Messen lassen muss.

24.09.2009 | Banksy

Ausbeuter bleibt Ausbeuter? Aus welchem Parolenbuch hast Du das denn?

24.09.2009 | Fred

Und - machts das besser? Ausbeuter bleibt Ausbeuter, auch wenn er zu seiner Meinung steht.

24.09.2009 | Master

Ihr könnt zum Banker sagen was Ihr wollt: er steht wenigstens zu seiner Meinung. Das sollten mehr tun!

18.09.2009 | Annasusanna

Warum erhält ausgerechnet der Banker am meisten Platz in der Debatte? Viel begeisternder ist doch die Tafel in Starnberg oder der Chef aus Unna, der Betreibsrat war. Aber die Debatte zeigt, dass wir alle uns am liebsten am Thema Geld reiben. Das ist typisch für unsere Gesellschaft und solange dass so ist, wird sich nichts ändern!

18.09.2009 | Hint

"Wir haben nicht so viel Verlust gemacht, weil wir das Geld anderer einsetzen", sagt der Bankster aus Frankfurt. Na Glückwunsch: er hat nicht sein Geld, sondern unsere Gelder verzockt.

17.09.2009 | Studiosus

Ok, ohne ein (gesundes!!!) Gewinnstreben geht es nicht. Aber alles so bleiben, das wird nicht funktionieren. Die Werte verschieben sich und haben sich schon verschoben. Das Gewinnstreben des kleinen Mannes hieß Geiz ist geil. Das ist vorbei. Wir geben für ein Biobrötchen den dreifachen Betrag aus, weil uns Gesundheit und Umweltverträglichkeit etwas wert ist. Wir sind dabei, den Banker nicht mehr allein deshalb attraktiv zu finden, weil er viel Geld verdient. Unsere Werte verschieben sich. Es ändert sich etwas im Land. Und das ist auch gut so.

17.09.2009 | Banksy

Deine Ansichten sind unendlich naiv. Meinst Du, RWE stellt gerade Strom-Tankstellen auf, weil der Konzern seine Liebe zur Umwelt entdeckt hat? Nein, er will Kohle machen. Er sucht nach einem Marktumfeld der Zukunft. Markt heißt Kohle.

17.09.2009 | jens w.

ohne wachstum kein elektroauto? was soll der blödsinn? ohne elektroauto keine zukunft! der antrieb zu einer solchen innovation kommt nicht aus einem gewinnstreben. er kommt aus einem dringend erforderlichen umweltbewusstsein heraus.

17.09.2009 | Banksy

Der Banker sagt die Wahrheit. Machen wir uns nix vor, Gier ist das bestimmende Prinzip. Oder nennen wirs Gewinnstreben. Sein bester Satz im Hauptfilm: Es wird alles so bleiben. Ich ziehe den Hut vor jemandem, der in diesen Tagen so klar Stellung bezieht. Alle, die etwas anderes behaupten, lügen sich etwas in die Tasche. Ohne Gier kein Wachstum. Ohne Wachstum kein Elektroauto.

16.09.2009 | Desaster

@Master. Frau im Teich ist Film 2 unter Videos. Film Nr. 1. gefällt mir. Hier werden Behinderte nicht als Schaufensterpuppen dargestellt, sondern als Leute wie Du und ich.

15.09.2009 | Miriam Janke

@Neuseeland

Meine persönlichen Eindrücke: Ich habe erstaunlich viele Menschen getroffen, die sich engagieren und eine Idee, ein Projekt umsetzen - Wirtschaftskrise hin, Bürokratie her, trotz Politikverdrossenheit und des Gefühls, dass die Zukunft nicht gerade einfacher wird. In gewisser Weise viele "Macher", die manchmal unspektakulär, manchmal beharrlich an etwas arbeiten.

Zudem: Menschen, die ziemlich reflektiert über die Soziale Marktwirtschaft und das System sprechen, in dem wir leben. Ein persönliches Kurzfazit dessen, was einige Gesprächspartner gesagt haben: Mißfallen an weniger Sozialleistungen als früher, der aufgehenden sozialen Schere, Gefallen an der historischen Leistung des Systems in der Nachkriegszeit und dem Gefühl, dass es uns trotz allem im internationalen Vergleich noch sehr gut geht (puh, einen Monat in 2 Sätzen...).

Außerdem, en passant: unglaublich schöne Landschaften (der dämliche Werbeslogan "Deutschland ist schön" bekam zum ersten Mal Sinn).

Beste Grüße, Miriam

15.09.2009 | Neuseeland

Ihr habt gesucht. Was habt Ihr gefunden?

15.09.2009 | Master

Richtig gute Aussagen! Aber wo finde ich die Auflösung der Zitate? Die Frau im Teich?

15.09.2009 | Thomas B

Vielleicht wäre der Franz Beckenbauer der bessere Unternehmensberater gewesen, zumindest der spritzigere als Berger. Ich bin echt geschockt, wie verlangsamt der Mr. Unternehmensberatung wirkt.